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Kompetenzen
Adserver Integration
Bei der technischen Auslieferung von Werbung im Internet spielen Adserver eine zentrale Rolle. Sie prognostizieren Reichweiten, verwalten Kampagnen, optimieren die Inventarnutzung und liefern schließlich die Werbemittel an die Internetbenutzer aus. Moderne Adserver sind überaus leistungsfähige und komplexe Automaten mit einer beeindruckend umfangreichen Funktionalität.
Dennoch unterstützen sie nur einen Teil der für die Vermarktung erforderlichen Geschäftsprozesse. Kaufmännische Vorgänge wie das Erstellen von Rechnungen, die Kontrolle des Zahlungseingangs oder gar die Abrechnung mit Mandanten werden durch Adserver oft gar nicht oder nur unzureichend abgedeckt. Für die Unterstützung relevanter Geschäftsprozesse wird deshalb oft zusätzliche Software eingesetzt. Im Idealfall lassen sich mit der Kombination von Adserver und zusätzlicher Software alle Geschäftsprozesse ohne mehrfache Datenerfassung oder manuellen Datenabgleich bewältigen. Oft ist es aber so, dass zwar jeder Teilprozess optimal unterstützt wird, die Prozessintegration aber über arbeitsintensive und fehlerträchtige manuelle Eingaben erfolgt.
Dabei erfordert gerade der Abgleich von Kampagnendaten und Lieferprotokollen zwischen dem Adserver und den kaufmännischen Systemen einen hohen Arbeitsaufwand. Was liegt näher, als diesen Aufwand durch zuverlässige automatisierte Schnittstellen zu verringern?
Im Rahmen unserer Projektarbeit haben wir weitreichende Erfahrungen mit der Integration folgender AdServer gesammelt:
- Doubleclick DART (DFP)
- AdTech Helios IQ
- Amobee
- BB elements
- Smart AdServer
Anwendungsentwicklung
Für die Entwicklung moderner, leistungsfähiger Anwendungen setzen wir auf das Microsoft .Net Framework und Microsoft Silverlight.

Abhängig von dem individuellen Bedarf unserer Kunden entwickeln wir Komponenten, vollständige Applikationen oder betreuen den gesamten Entwicklungsprozess von der Anforderungsanalyse über die Spezifikation und Programmierung bis hin zur Inbetriebnahme mit anschließendem First- und Second Level Support.
Die von uns entwickelten Anwendungen decken fachlich ein breites Spektrum ab. Abhängig von Umfang und Komplexität der Anforderungen haben wir dabei Projektlaufzeiten von wenigen Wochen bis zu mehreren Personenjahren realisiert.
Einige Beispielprojekte:
Ein System zur Planung und Dokumentation von Wartungsarbeiten in Verdichter-Großanlagen für einen führenden deutschen Industriekonzern. Bei diesem System werden die Datenbestände dezentral an weltweit verteilten Standorten verwaltet und nebenläufig an einen zentralen Server übertragen. Die Projektlaufzeit betrug zwei Jahre der Entwicklungsaufwand etwa 3,5 Mannjahre.
Ein System zum Werbezeitenverkauf für einen deutschen Fernsehsender. Das System bildet den gesamten Geschäftsprozess von der Kampagnenplanung über die Auslieferung bis zur Abrechnung ab. Es beinhaltet eine vollständige Nebenbuchhaltung und eine automatisierte BAP) Schnittstelle zum Hauptbuch. Die Projektlaufzeit betrug dreieinhalb Jahre, der Entwicklungsaufwand etwa acht 8 Mannjahre.
Eine vollständige kaufmännische Lösung für die Vermarktung von Werbung im Internet. Das System unterstützt den gesamten kaufmännischen Geschäftsprozess des Kampagnenmanagements von der Anfrage über die Angebotserstellung und Auslieferung bis zur Debitorenabrechnung. Es unterstützt den Verkauf von Eigen- und Fremdinventar und bildet für Fremdinventar auch die Kreditorenabrechnung vollständig ab. Über vollautomatisierte, nebenläufige Schnittstellen wurden mehrere AdServer in die Angebots- und Auftragsprozesse integriert. Die Projektlaufzeit betrug drei Jahre, der Entwicklungsaufwand 9 Mannjahre.
Datenbanken
Schon unser Firmenname verrät, dass wir uns besonders eingehend mit dem Einsatz relationaler Datenbanken in anspruchsvollen Anwendungsszenarien beschäftigen. Relationale Datenbanksysteme sind die Schlüsseltechnologie, die eine zuverlässige und leistungsfähige Verwaltung großer Datenbestände erst ermöglicht. Sie stehen für eine erprobte und ausgereifte Technologie die gerade die Anforderungen erfüllt, die an moderne Softwaresysteme gestellt werden:
- Betriebssicherheit
- Datensicherheit
- Skalierbarkeit
Datenbanksysteme bilden das technische Rückgrat nahezu aller Buchungssysteme und Informationsdienste. Sie sind häufig so ausgereift, dass sie selbst unter ungünstigen Betriebsbedingungen stabil und leistungsfähig genug bleiben, um durchschnittliche Anforderungen zu erfüllen.
Werden die Datenbestände oder die Anzahl konkurrierender Zugriffe sehr groß, oder sind die Anforderungen hinsichtlich der Verfügbarkeit und Performance überdurchschnittlich hoch, ist jedoch häufig ein Finetuning erforderlich. Die Analyse und Beseitigung von Performance-Engpässen, die Konzeption und Realisierung von angemessenen Verfügbarkeitskonzepten sind Bestandteil unserer täglichen Arbeit.
Wir bevorzugen im Allgemeinen den Microsoft SQL Server, den wir von der Compact Edition bis zur Enterprise Edition in allen Ausbaustufen einsetzen.
Daneben setzen wir, vor allem in Unix Umgebungen, den Sybase Adaptive Server ein, der auf zahlreichen Betriebssystemen betrieben werden kann. Für die Portierungen von Anwendungen zwischen Microsoft SQL Server und Sybase Adaptive Server haben wir eigene Tools entwickelt, die die Lücken schließen, welche die Tools der jeweiligen Hersteller nicht abdecken.
In einigen Projekten konnten wir auch Erfahrung mit dem Oracle Database Server und dem MySQL Server sammeln. Hier stand der Datenaustausch zwischen Microsoft bzw. Sybase Servern mit diesen Systemen im Vordergrund. Dabei wurden sowohl Szenarien mit einer einmaligen Datenübernahme als auch solche mit einem automatisierten bidirektionalen Datenaustausch zwischen den Systemen realisiert.
Datenbankdesign
Bei der Konzeption, Entwicklung und dem Betrieb umfangreicher Datenbankanwendungen haben wir detaillierte und weitreichende Erfahrungen gesammelt, wie sich das Design einer Datenbank auf die Betriebseigenschaften der Anwendungen auswirkt, die sie verwenden. Unsere "Best Practices" helfen hier mögliche Betriebsprobleme bereits in der Konzeptionsphase zu identifizieren und durch erprobte Designansätze zu vermeiden.
Integration
Die technische Integration unterschiedlicher Datenbestände und Dienste kann eine aufwendige und anspruchsvolle Aufgabe sein. Neben der Abstimmung und Realisierung der technischen Schnittstellen ist es erforderlich eine Infrastruktur bereitzustellen, welche eine Steuerung, Protokollierung und Überwachung der Schnittstellenaktivitäten erlaubt. Für den Fehlerfall sind Eskalationsszenarien zu realisieren, die beispielsweise eine Protokollierung des Fehlers, die E-Mail Benachrichtigung von Administratoren oder die Generierung einer Fehlerbeschreibung im firmeninternen Bug Tracking Tool einschließen. Die Infrastruktur sollte außerdem die zuverlässige Versionierung und Verteilung der Schnittstellen auch im laufenden Betrieb ermöglichen. Die SQL Server Integration Services von Microsoft bieten all diese Leistungsmerkmale und sind eine leistungsfähige Plattform für die Realisierung anspruchsvoller Integrationsprojekte. Ihr Einsatz ermöglicht es, direkt mit der Implementierung der spezifischen Schnittstellen zu beginnen und die Entwicklung auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Reporting
Aufbauend auf sauber strukturierten und gut dokumentierten Datenbanken lassen sich durch den Einsatz aktueller Produkte, wie den Microsoft Reporting Services, effizient aussagekräftige Reports erzeugen. Die Bereitstellung der, durch die Reports aufbereiteten Daten kann jedoch, insbesondere wenn es sich um sehr umfangreiche und stark normalisierte Strukturen handelt, mehrere Verarbeitungsschritte erfordern, um hohen Performance-Anforderungen gerecht zu werden. Reports bereiten oft sensible Informationen auf, woraus sich die Anforderung eines detaillierten, inhaltsbezogenen Berechtigungssystems zwangsläufig ergibt. Moderne Umgebungen erlauben eine automatisierte Verteilung neuer und aktualisierter Reports und, nicht zuletzt, die Weiterverarbeitung der Report-Daten in Tabellenkalkulationssystemen.
Sicherheitskonzepte
Bezüglich der Sicherheit der von Datenbanksystemen verwalteten Daten sind vor allem zwei Aspekte zu betrachten: Verfügbarkeit der verwalteten Daten für den berechtigten Zugriff und Schutz der Daten vor unberechtigten Zugriffen.
Die wichtigste Grundlage für eine hohe Verfügbarkeit der verwalteten Daten bietet ein dokumentiertes, zuverlässiges Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren. Selbst für den Fall eines vollständigen Ausfalls der Server Hard- und Software beschreibt es ein zuverlässiges Verfahren zur Wiederherstellung verlorengegangener Daten. In Umgebungen, in denen eine möglichst lückenlose Verfügbarkeit der Datenbanken erforderlich ist, werden Technologien, die letztlich auf redundanter Hardware basieren, eingesetzt:
- Automatisierter Protokollversand
- Datenbankspiegelung
- Failover Clustering
Um die innerhalb einer Datenbank verwalteten Daten vor unberechtigten Zugriffen zu schützen, ist ein klar strukturiertes, restriktives Berechtigungskonzept erforderlich, welches die diesbezüglichen Fähigkeiten des Datenbanksystems ausnutzt. Daraus ergeben sich auch Anforderungen an die Anwendungen, die auf die verwalteten Daten zugreifen.